Filter für reines und vitales Trinkwasser

Durch das moderne Leben und den damit verbundenen technologischen, agrarwirtschaftlichen und allgemein chemischen Prozesse finden sich in unserem Grundwasser mittlerweile diverse Fremdstoffe. Zwar gilt unser Trinkwasser im weltweiten Vergleich als besonders gut, die Grenzwerte und untersuchten Stoffe sind jedoch teilweise ungenügend oder nicht vorhanden und geben ein verfälschtes Bild ab. Aussagen über die Reinheit des Wasser halten oftmals genauen Nachfragen nicht stand und bilden Pauschalaussagen anhand lückenhafter Einzeluntersuchungen.

So finden sich u.a. Fremdstoffe wie Düngemittel, Chemikalien und Medikamente in unserem Wasser. In den meisten stehenden Gewässer kann heutzutage im Bereich des  Oberflächenwassers Antibiotika nachgewiesen werden. Kläranlagen  können die notwendigen Reinigungsprozess aufgrund der Komplexität nicht integrieren. Diese Prozesse müssen nach aktuellem technischen Stand die Endkonsumenten selbst vornehmen. Wasser mit solchen Fremdstoffen ist als Trinkwasser und Lebensmittel ungeeignet und sollte unter allen Umständen vermieden werden.

Die Reinigung von Wasser kann durch verschieden Filter erfolgen.

Aktivkohlefilter

Diese Art von Filter verfügt über ein Filtergewebe, das sich aus den Verbrennungsprodukt bestimmter Materialien zusammensetzt. Wie die meisten Filter bindet dieser alle Partikel, die aufgrund ihrer Form und Größe nicht durch die Poren der Filtermembran hindurchpassen. Das Material zieht durch die besonderen Eigenschaften die Partikel zusätzlich aktiv an.

Aktivkohle

Aktiv-Kohle besteht überwiegend aus Kohlenstoff (meist >90 %) mit hochporöser Struktur. Die Poren sind wie bei einem Schwamm untereinander verbunden (offenporig). Die innere Oberfläche beträgt zwischen 300 und 2000 m2/g Kohle, damit entspricht die innere Oberfläche von vier Gramm Aktivkohle ungefähr der Fläche eines Fußballfeldes und macht die Entfernung gelöster Partikel über eine Adsorption möglich. Weiterhin reagiert der Kohlenstoff auch als ein Reduktionsmittel.

Aktivkohle wird aus pflanzlichen, tierischen, mineralischen oder petrochemischen Stoffen hergestellt. Als Ausgangsmaterialien dienen dabei unterschiedliche Grundsubstanzen. Abhängig von dem Grundstoff unterscheiden sich die daraus resultierenden Aktivkohlen im Aufbau und ihrer Funktionsweise. Eine Aussage zu dem Wirkungsgrad eines Aktivkohlefilters kann dementsprechend nicht pauschal getroffen werden und erfordert eine individuelle Prüfung der Filterergebnisse.

Wirkungsweise und Aufbau

Aktivkohle wird in Wasserfiltern hauptsächlich in zwei verschiedenen Formen eingesetzt. In fester Grundform und beigemischt als Granulat in einer freien Schüttung.

  • Feste Grundform
    In dieser Form wird der Aktivkohlefilter in einer festen Form in den Wasserfilter integriert. Form und Funktion sind dabei zumeist auf die Wirkungsweise des Filters angepasst um hier optimale Ergebnisse zu erzeugen. Ein vollständiges Durchlaufen des Aktivkohlefilters ist zumeist gewährleistet
  • Freie Schüttung
    Die Funktionsweise bei Wasserfiltern ist oftmals in Form eines Sedimentfilters verwirklicht. Hierbei wird in unterschiedlichen Schichten der natürliche Filterprozess der Natur nachempfunden. Verschiedene Schichten übernehmen dabei die unterschiedlichen Funktionen wie Schadstofffilter und Remineralisierung durch verschiedenes Granulat. Die Aktivkohle ist dabei als Teil der Filterschicht beigemischt.  Das Wasser soll die einzelnen Schichten durchsickern und dann als gereinigtes Wasser enden.
    Achtung: Grundsätzlich ist durch die lose Schüttung nicht gewährleistet, dass das Wasser den Weg zur Aktivkohle findet, da dies nur einen Teil des Sediments ausmacht. Bei diesen Filtern bildet das Wasser außerdem nach längerer Benutzung Kanülen, d.h. das Wasser folgt dem Gesetz des geringsten Widerstandes und formt allmählich Gänge. Sedimentfilter sollten deshalb für eine optimale Funktionsweise regelmäßig geschüttelt werden, um die geschaffenen Gänge bzw. das Granulat neu zu formieren.

Umkehrosmose

In diesem Filter trennt eine Membran zwei Medien (z.B. Wasser) in denen die Konzentration eines bestimmten Stoffes verringert und auf der anderen Seite erhöht werden soll. Das eine Medium wird zusätzlich unter hohen Druck gesetzt, um dem natürlichen osmotischen Gegendruck entgegenzuwirken.

Trinkwasser hat einen osmotischen Druck von weniger als 2 bar, der angewendete Druck für die Umkehrosmose von Trinkwasser beträgt 3 bis 30 bar, je nach verwendeter Membran und Anlagenkonfiguration.

Ergebnisse

Filterprodukt ist reinstes und größtenteils demineralisiertes Wasser. Der Inhalt des Wassers entspricht weitestgehend dem von Regenwasser, welches über viele Jahre Basis der Trinkwasserversorgung der Menschen bildete.

Mögliche Auswirkungen können jedoch sein:

  • Aggressives Wasser
    Abhängig von der Membran im Filter, kann durch die Osmose auch die Grundstruktur des Wassermoleküls angegriffen werden. In solch „zerstörter“ Form ist das Wasser höchst aggressiv und sogar Zelldurchdringend, wodurch es eine Eigenschaft aufweist die in dieser Form in der Natur nicht vorkommt. Diese Form sollte dringend durch entsprechende Verfahren umgewandelt werden (mehr unter energetisiertem Wasser), kann jedoch in vielen Fällen nur ungenügend beseitigt werden.
  • Höchst reaktives Wasser
    Aufgrund des thermodynamischen Gleichgewichts ist geringmineralisiertes Wasser höchst reaktiv. Zwar wird teilweise angenommen, dass der Körper zunächst erst alle schädlichen Fremdsubstanzen ausleitet. Für Schlacke und frei im Körper zirkulierende Stoffe ist dies durchaus denkbar. Manche Schadstoffe isoliert unser Körper aufwendig in Fettgewebe. Ob diese schwer abgeschirmten Stoffe also grundsätzlich leichter vom Körper abgegeben werden, ist zu bezweifeln.

Das durch Umkehrosmose hergestellte Wasser reagiert in der Reinform durch den Entzug aller Inhalte mit jeglichen Stoffen mit dem es in Berührung kommt. Diese Reaktionsfreudigkeit ist hervorragend um das Wasser als Nutzwasser zum Reinigen von Verschmutzungen zu verwenden, da es auch hier Schmutzpartikel stärker anzieht als herkömmlichen Wasser. Bei Trinkwasser muss man unbedingt darauf achten, das Wasser nicht in der Nähe von Reinigungsmitteln aufzubewahren, da auch hier jegliche abgesonderte Dämpfe vom Wasser aufgesaugt werden und somit Giftstoffe in das Wasser gelangen können.

  • Mineralienarmes Wasser
    Die Mineralienarmut ist grundsätzlich als nicht problematisch einzuordnen. Wie bereits beschrieben entspricht mineralienarmes Wasser dem Wasser mit dem wir Jahrtausende lang den Großteil unserer Wasserzufuhr gedeckt haben. Wasser dient grundsätzlich nicht zur Deckung unseres Mineralienhaushaltes und ist stattdessen über unsere Lebensmittel (optimal über Gemüse) aufzunehmen. Da in den letzten Jahrzenten die Nährstoffkonzentration in unseren Lebensmitteln, gerade im Bereich des Wichtigen Spurenelements Magnesium, erheblich abgebaut hat ist diese Aussage kritisch zu betrachten und an die heutigen Verhältnisse anzupassen. Grund für den Rückgang sind schnellere Zuchtmöglichkeiten und Aufzuchtszyklen, wodurch zwar in kürzerer Zeit reife und verkaufsfähige Pflanzenprodukte entstehen, diese jedoch in gleichem Maße an Nährstoffen eingebüßt haben (mehr unter Nährstoffversorgung). Mineralisiertes Wasser kann also durchaus eine sinnvolle Quelle für unsere Ernährung, da wir dieses in großen Mengen zu uns nehmen.

Wie bereits beschrieben ist es möglich Teile der Defizite nach der Osmose durch Revitalisierungs- und Remineralisierungsverfahren auszugleichen.

Destillation

Bei dieser Art von Filter wird das Wasser zum Verdampfen gebracht. Fremdstoffe bleiben bei diesem Prozess weitestgehend zurück und lösen sich nicht mit dem Wasserdampf. Dazu gehören auch Spurenelemente und Mineralstoffe. In einem weiteren Schritt wird der Wasserdampf kondensieren und das entstandene Wasser aufgefangen.

Im Gegensatz zur Umkehrosmose handelt es sich hierbei um einen rein natürlichen Prozess, wie er auch im normalen Wasserkreislauf in der Natur vorkommt. Hierbei werden die Wassermoleküle nicht angegriffen und zerstört bzw. zellreaktiv. Jedoch sollte bei diesem Wasseraufbereitungsprozess zusätzlich auch ein Aktivkohlefilter verwendet werden, um sicherzustellen, dass ebenso alle flüchtigen organischen Verbindungen vollständig entfernt werden, da diese  mit dem Wasser zusammen verdampfen und kondensieren können.

Ergebnisse

Filterprodukt ist reinstes und größtenteils demineralisiertes Wasser. Der Inhalt des Wassers entspricht weitestgehend dem von Regenwasser, welches über viele Jahre Basis der Trinkwasserversorgung der Menschen bildete.

Mögliche Auswirkungen können jedoch sein:

  • Höchst reaktives Wasser
    Aufgrund des thermodynamischen Gleichgewichts ist geringmineralisiertes Wasser höchst reaktiv. Zwar wird teilweise angenommen, dass der Körper zunächst erst alle schädlichen Fremdsubstanzen ausleitet. Für Schlacke und frei im Körper zirkulierende Stoffe ist dies durchaus denkbar. Manche Schadstoffe isoliert unser Körper aufwendig in Fettgewebe. Ob diese schwer abgeschirmten Stoffe also grundsätzlich leichter vom Körper abgegeben werden, ist zu bezweifeln.
  • Mineralienarmes Wasser
    Die Mineralienarmut ist grundsätzlich als nicht problematisch einzuordnen. Wie bereits beschrieben entspricht mineralienarmes Wasser dem Wasser mit dem wir Jahrtausende lang den Großteil unserer Wasserzufuhr gedeckt haben. Wasser dient grundsätzlich nicht zur Deckung unseres Mineralienhaushaltes und ist stattdessen über unsere Lebensmittel (optimal über Gemüse) aufzunehmen. Da in den letzten Jahrzehnten die Nährstoffkonzentration in unseren Lebensmitteln, gerade im Bereich des Wichtigen Spurenelements Magnesium, erheblich abgebaut hat ist diese Aussage kritisch zu betrachten und an die heutigen Verhältnisse anzupassen. Grund für den Rückgang sind schnellere Zuchtmöglichkeiten und Aufzuchtszyklen, wodurch zwar in kürzerer Zeit reife und verkaufsfähige Pflanzenprodukte entstehen, diese jedoch in gleichem Maße an Nährstoffen eingebüßt haben (mehr unter Nährstoffversorgung). Mineralisiertes Wasser kann also durchaus eine sinnvolle Quelle für unsere Ernährung, da wir dieses in großen Mengen zu uns nehmen.

Wie bereits beschrieben ist es möglich Teile der Defizite nach der Destillation durch Revitalisierungs- und Remineralisierungsverfahren auszugleichen.

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